(7) Der Reiz der Kreis- und A-Klassen für (ehemalige) Top-Spieler - mit Markus Herbert, Spielertrainer beim TSV Nordheim/Rhön
Acht Jahre lang kickte Markus Herbert beim TSV Großbardorf. Seit Juli ist der 26-Jährige Spielertrainer beim Kreisklassisten TSV Nordheim/Rhön. Der Sprung von der Bayernliga fünf Klassen tiefer sei für manche Außenstehende schwer vollziehbar, räumt Herbert ein. Doch wurde ihm nach eigenen Angaben der zeitliche Aufwand einfach zu viel. Nun will er bei seinem Heimatverein TSV Nordheim für den sportlichen Erfolg sorgen.
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Kreis WÜ: Der TSV Kleinrinderfeld unterliegt zuhause dem TSV Karlburg nach 2:0 Führung in allerletzter Minute mit 2:3 +++ Kreis SW: Mit 3:1 schlägt der TSV Abtswind ebenso in den Schlussphase den FC Augsfeld +++ Kreis Rhön: Der Sieger heißt SV Rödelmaier: Der Bezirksoberligist gewinnt bei Spfrd. Herbstadt mit 2:1 +++ Kreis AB: TuS Röllbach schlägt auswärts den TSV Keilberg mit 2:1.
Das erste gemeinschaftliche Zusammentreffen eines regelfreien Nachmittags in Form eines Grillfestes nutzten die Schiedsrichterobmänner der neuen Gruppe KT/OCH dazu, noch ausstehende Ehrungen aus dem Jahr 2009 nachzuholen.
Bei den Bezirks- und Kreisspieltagungen im Juli stimmten die Vertreter der Vereine im Bezirk Unterfranken über die Anwendung des §24a der Spielordnung ab. Demnach können Vereine einer Liga im Falle einer Zweidrittelmehrheit die Möglichkeit der Spielverlegung in Anspruch nehmen, wenn ein Bundesligist zeitgleich im Umkreis von 100 Kilometern eine Partie austrägt. Bezirksspieleiter Christof Hille gab am Samstagabend die Ergebnisse der Abstimmungen bekannt.
Beim Verbandstag am vergangenen Wochenende (23./24. Juli) in Bad Gögging stimmte die Mehrheit der Delegierten für einen Antrag, wonach das Rückwechseln von Spielern im Herren- und Frauenbereich auf der Kreisebene unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ist. Die geänderten Durchführungs-bestimmungen sind seit dem 27. Juli gültig.
Bei den drei Spielgruppentagungen im Kreis Schweinfurt im Juli stimmten die Vereinsvertreter über die Anwendung des §24a der Spielordnung ab. Demnach ist eine Spielverlegung aufgrund terminlicher Überschneidung mit einem Sonntagsspiel in der Bundesliga möglich. Für ein generelles Verbot war jeweils eine Zweidrittelmehrheit pro Klasse erforderlich. Das Ergebnis gab Kreisspielleiter Jürgen Pfau am Dienstagabend bekannt: Nur in vier der 18 Klassen wollen Vereinsvertreter die Chance zur Spielverlegung in Anspruch nehmen.