Reinhard Roth, stellvertretender Leiter des Sportzentrums an der Uni Würzburg

Reinhard Roth ist stellvertretender Leiter und Studiengangsleiter des Sportzentrums der Universität Würzburg. Zwar spielt er selbst keinen Fußball, doch infolge seiner Tätigkeit an der Uni Würzburg gehört diese Sportart für ihn zum Berufsalltag. Zum Abschluss unserer Themenserie äußert sich Roth zu den Rahmenbedingungen einer guten Trainerausbildung und einer möglichen Finanzierungsform des Nachwuchsfußballs. Er gibt Tipps, wie man Jugendliche an den Verein binden kann.

Die U 13 des TSV Rottendorf

Theo Issing ist Abteilungsleiter beim TSV Rottendorf und hat derzeit allen Grund zur Freude. Die Aktiven stehen in der Bezirksliga 1 auf Platz eins, die Ursachen des Erfolgs sind "hausgemacht". Issing spricht von den "goldenen Jahrgängen" und meint damit jene von 1985 und 1990. Insgesamt neun Spieler dieser Altersklasse treten in der Bezirksliga-Elf an. Von der A-Jugend bis zur F-Jugend gibt es insgesamt zehn Teams.

Das Jugend-Trainingslager des FC Fahr im Jahr 2010

Der Verein an der Mainschleife betreibt seine Jugendarbeit mit den Clubs aus Volkach, Sommerach und Nordheim. Glücklich schätzen kann sich Manfred Linke: Der Jugendleiter hat 2010 innerhalb kurzer Zeit sechs neue Trainer mit C-Lizenz gewonnen. Was für die Mehrzahl der Jugendabteilungen gilt, trifft auch auf den FC Fahr zu: Große Sprünge macht man auch im Weinort nicht.

TSV Münnerstadt

Er gehört zu den profiliertesten Juniorenspielleitern im Bezirk. Obwohl erst 35 Jahre alt ist Markus Peschel beim TSV Münnerstadt ein altgedientes Vorstandsmitglied. Seine Verdienste um die Junioren haben ihm etliche Ehrungen eingebracht, unter anderem eine Auszeichnung der Uwe-Seeler-Stiftung. Nachwuchsmangel? Noch sei dies kein Problem, sagt Peschel.

Die U 15 der SG Oberpleichfeld-Dipbach

Auch im Nord-Osten des Landkreises Würzburg wachsen Fußballspieler nicht auf den Bäumen. Auch hier beschäftigen sich Jugendleiter ständig damit, den Volkssport Nummer eins vor dem "Aussterben" zu bewahren. Delikate Kompromisse bleiben dabei nicht aus.

Reinhold Zimlich, 1. Vorsitzender TuS Röllbach

Der Verein aus dem Spessart betreibt seit 2007 eine Jugendfördergemeinschaft mit dem Ortsnachbarn VfL Mönchberg, heuer schloss sich Frankonia Mechenhard der JFG "Team Spessart" an. Kaum ein anderes Mitglied kennt die Nachwuchsarbeit so gut wie Röllbachs 1. Vorsitzender Reinhold Zimlich. Er hat in den letzten 25 Jahren alle Teams trainiert – von der U 19 bis zu den Bambinis.

Die U 7 von Duo09 Dettelbach und Ortsteile

Mit Erfolg wird in Dettelbach und den Ortsteilen das Nachwuchskonzept praktiziert (siehe Folge 4). Vor den Problemen des Alltags schützt aber auch das beste Konzept nicht. Die Problemstellungen ähneln denen der Bundesregierung: Das "liebe Geld" und die demografische Entwicklung sind die größten Handicaps. DuO ´09 und besonders Jugendleiter Patrick Markert stellen sich den Herausforderungen.

Die U 17 von Duo09 Dettelbach und Ortsteile

Die Namen Götze, Reus, Kroos und Özil sind in aller Munde. Sie sind der dribbelnde Beweis, dass das Nachwuchskonzept des DFB und der Bundesliga-Clubs Früchte trägt. Geht das nur bei finanzstarken Vereinen und Verbänden? DuO '09 versucht schon länger, eine einheitliche Förderung bei den Jugendteams zu etablieren. Patrick Markert ist seit 2010 mit Jürgen Thomaier für alle Mannschaften der Fördergemeinschaft verantwortlich. Im ersten von zwei Beiträgen über Duo 09 geht es um das Trainingskonzept, bei dem auch Tipps von Bundesligaclubs mit eingeflossen sind.

Die U 9 des FC Augsfeld

Beim FC Augsfeld schaut´s derzeit gut aus: Die 1. Mannschaft der Aktiven wird als Tabellenführer der Bezirksliga 2 überwintern, die Reserve hält sich als Aufsteiger in der Kreisliga. Im Nachwuchsbereich hat der Verein aus dem Haßfurter Stadtteil insgesamt sechs Mannschaften, davon zwei in einer Spielgemeinschaft. Fast schon Luxus: Ein Betreuer oder Trainer kommt auf vier Nachwuchsspieler, sagt Jugendleiter Christoph Fallenbacher.

Josef Emmert, Bezirksjuniorenleiter

Im zweiten Teil der Themenserie äußert sich Bezirksjuniorenleiter Josef Emmert zu den Erfolgen und Chancen des Nachwuchsfußballs zwischen Aschaffenburg und Sand am Main, zwischen Rhön und Ochsenfurt. Der 62-Jährige meint angesichts der acht Leistungszentren und zahlreicher BFV-Angebote beim Blick in die Zukunft: „Wir haben gute Karten“  - Mit umfangreichem Statistikteil!

Josef Emmert, seit 2006 Bezirksjuniorenleiter in Unterfranken

Josef Emmert, 62 Jahre alt, ist seit 2006 Bezirksjuniorenleiter. Zu Beginn unserer Themenserie nimmt er Stellung zu den aktuellen Problemen des Nachwuchses in Unterfranken. Zu wenige Spieler, zu wenig ausgebildete Trainer und eine schlechte finanzielle Ausstattung im Jugendbereich: Die Ausgangslage mancher Vereine ist ihm bekannt. Emmert meint: "Die besten Trainer brauchen wir bei der Jugendausbildung!"

Themenserie
Friedrich Weller, seit August 2010 Ehrenamtsreferent im Fußballbezirk Unterfranken und zuvor vier Jahre Vorsitzender des Bezirkssportgerichts, weiß um die Bedeutung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit. Durchschnittlich 23 Stunden im Monat leistet ein Mitglied in einem Fußballverein. Wie die Clubs ihre Mitglieder an sich binden können und warum gerade Fußballvereine in Zukunft gefordert sind, erläutert Weller im Interview. Mit diesem Beitrag endet unsere Themenserie "Die stillen Stars" im Verein.
Hans Kilian, 1. Vorsitzender beim TSV Geiselwind
Es sind Geschichten, wie sie das Leben schreibt. Hans Kilian hatte als 15-Jähriger keinen größeren Wunsch als Fußball zu spielen. Weil die Eltern Angst vor der Verletzung ihres Filius hatten, verboten sie ihm den Sport. Weil aber Ende der 60er Jahre Personalnot in der A-Jugend des TSV Geiselwind herrschte, legte der Pfarrer, zugleich 2. Vorsitzender des Vereins, ein gutes Wort bei den Eltern ein. „Das war göttlicher Beistand“, erzählt der heute 58-Jährige und lacht. „So ging mein Wunsch in Erfüllung!“. Ob er ohne höhere Macht jemals zum Fußball gekommen und später Vorsitzender des TSV Geiselwind geworden wäre?
Renate Schröter, Trikotwäscherin beim TSV Prichsenstadt
Wie bei anderen Vereinen wird auch beim TSV Prichsenstadt regelmäßig schmutzige Wäsche gewaschen. Dabei handelt es sich aber nicht - wie im Volksmund gemeint - etwa um Streitigkeiten in der Führungsetage oder zwischen Spielern untereinander, sondern um die Trikots der Fußballmannschaft. Dafür ist beim TSV Prichsenstadt seit über 20 Jahren Renate Schröter zuständig, die bislang jedes Hemd wieder zum Strahlen brachte.
Walter Wiegand, 1. Vorsitzender beim SV Herlheim
Es war das Jahr 1980, als in Herlheim jemand gesucht wurde, der sich ehrenamtlich im Verein engagiert. Der damals noch selbst aktive Fußballer Walter Wiegand erklärte sich bereit und übernahm das Aufgabengebiet des 3. Vorsitzenden. Nach einer Eingewöhnungszeit von nur zwei Jahren wurde er an die Spitze des Herlheimer Sportvereins beordert - einen Posten, den er nun schon sage und schreibe über 28 Jahre innehat.




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Termine am Dienstag, den 07.02.2012
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Termine am Mittwoch, den 15.02.2012
Termine am Donnerstag, den 16.02.2012
Mike Sendner Säge- und Bohrtechnik in Güntersleben

Im April 2008 gründete Mike Sendner seinen Fachbetrieb. Seine zehnjährige Berufserfahrung in dieser Branche, sein geschultes Fachpersonal sorgen für fachliche Kompetenz sowohl vor als auch während der Ausführung des Auftrags.

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vom: 16.12.2008 12:51
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