Helmut Wiederer, TSV Grafenrheinfeld

Kaum ein Trainer der A-Klasse 3 SW – abgesehen von Donnersdorfs Urban Lang – ist schon so lange im Trainergeschäft wie Helmut Wiederer. Seit 30 Jahren coacht der 53-Jährige ohne Unterbrechung Fußballteams. In der Halbzeit-Bilanz spricht er über die zur neuen Saison geplante Spielgemeinschaft mit dem SV Herlheim und über seinen großen Favoriten auf die Meisterschaft.

Edwin Stierl ist Stützpunkt-Coach beim DFB und trainiert seit Mai 2011 die DJK Dampfach II. Was er bisher erlebte, geht nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Neben dem sportlichen Misserfolg gab es Verletzungen seiner Elf, die man in ihrer Verschiedenheit sonst wohl nur in der Unfallchirurgie eines Krankenhauses erlebt. Macht der Fußball überhaupt noch Spaß, Herr Stierl?

Urban Lang, Trainer FC Donnersdorf

Urban Lang gehört zu den dienstältesten Trainern in Mainfranken. Seit 1974 (!) coacht der 60-Jährige Aktive und Jugendmannschaften. Kaum einer hat so viel Erfahrung gesammelt, nur wenige können die Qualität des Fußballs von heute im Vergleich zu den 90er- und 2000er Jahren so gut einschätzen wie er. In der Halbzeit-Bilanz überrascht er mit manchen Aussagen zum Amateurfußball!

Stefan Panhans, Trainer DJK Dürrfeld

Bei der DJK Dürrfeld sind viele Parallelen zur SG Rimbach-Lülsfeld zu erkennen. Das Team von Stefan Panhans steht zur Winterpause auf einem hervorragenden dritten Rang und hat sich in der Spitzengruppe der Liga etabliert. In der Halbzeit-Bilanz spricht der Dürrfelder Coach über seine Zukunft bei der DJK und die Fortschritte seiner Mannschaft im ersten Saisonabschnitt.

Thomas Kleedörfer (Interimstrainer SG Rimbach/Lülsfeld)

Mit 36 Zählern aus 15 Partien liegt die SG Rimbach-Lülsfeld punktgleich mit der DJK Traustadt an der Tabellenspitze. Der Trainer des Überraschungsteams, Thomas Kleedörfer, ist jedoch weit davon entfernt, große Töne zu spucken. Er mahnt weiter zur Bescheidenheit und vermeldet zur Winterpause einen Neuzugang.

A-Klasse 3 SW, SG Hausen

Die Trennung der SG Hausen von Coach Ernst Reimer Ende November erfolgte für Außenstehende überraschend. Nun lässt der 54-Jährige die Vorrunde Revue passieren. In der Halbzeit-Bilanz äußert sich Reimer, für den Humor kein Fremdwort ist, zu den Highlights, zu seinem Ärger und zur Drei-Klassen-Gesellschaft der A-Klasse 3 SW. Zudem gibt er einen Lieblingswitz preis.

TSV Grafenrheinfeld - DJK Traustadt

Zweitbeste Abwehr, drittbester Angriff, Platz eins und die Aussicht auf eine erfolgreiche Rückrunde! Fragt man Traustadts Trainer Stefan Göb nach den Highlights der bisherigen Saison, nennt er kein bestimmtes Match, sondern den Verlauf der Vorrunde. Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Was ihn geärgert hat und worüber er sich ernste Gedanken macht, dazu äußert er sich in der Halbzeit-Bilanz

Bernd Müller, Trainer FC Schallfeld

Hilalspor Schweinfurt und der FC Donnersdorf trennen auf den Plätzen sieben und acht zwar nur drei Punkte, doch die Tordifferenz macht deutlich: Hilaspor schaut in der Tabelle nach oben, Donnersdorf nach unten. Ein Team machte im November mit positiven Schlagzeilen ganz besonders von sich reden: Fortuna Schweinfurt!

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Die Favoriten auf den Meistertitel haben sich in Stellung gebracht. So mancher Trainer der Top-Teams äußerte in den letzten Wochen recht offen, dass man ein gewichtiges Wort im Rennen um den Aufstieg mitreden wolle. Andernorts gilt: Bescheidenheit hat oberste Priorität. KICK-TICKER.de nimmt die Top 7 der Tabelle unter die Lupe – in einem kleinen Resümee zur Vorrunde.


Wer weiß? Für Traustadt gab´s vielleicht zum Trost Hausmacherwurst aus der örtlichen Metzgerei, die Grafenrheinfelder feierten bei Gyros, Souflaki und üppig Wein in ihrer lokalen Taverne. Das ist aber nur eine Vermutung, die Trikot-Werbepartner beider Vereine lassen darauf schließen. Sicher ist: Mit dem 2:0 machte der TSV das Rennen um die Meisterschaft mächtig spannend. – Mit Diashow!

TSV Grafenrheinfeld - DJK Traustadt

Während Grafenrheinfelds Spielertrainer Daniel Tomitza von einem verdienten Sieg seines Teams sprach, zog Traustadts Trainer Stefan Göb den sprichwörtlichen Hut vor seiner Mannschaft – angesichts zahlreicher Ausfälle. Meisterschaft? Bescheidenheit ist und bleibt für ihn eine Tugend!

TSV Grafenrheinfeld - DJK Dürrfeld

Mit 4:1 gewann die DJK Traustadt das erste Aufeinandertreffen der Aufstiegsaspiranten zum Saisonauftakt. Nun wird die Rückrunde mit dem Spitzenspiel Erster gegen Zweiter eröffnet. Vor dem Schlager am Sonntag treten die beiden Trainer zum „verbalen Zweikampf“ an. Daniel Tomitza und Stefan Göb nehmen Stellung zu gewissen Aspekten des Spiels und zur Liga im Allgemeinen.

TSV Grafenrheinfeld - Hilalspor Schweinfurt

Da staunte die Konkurrenz nicht schlecht: Mit 8:0 fegte die Fortuna am Sonntag die Reserve der DJK Dampfach vom Rasen. Eine Woche zuvor schlug das Team von Sportleiter Juri Nold den FC Donnersdorf auswärts mit 4:0. Rollen die Schweinfurter nun das Feld von hinten auf? Wohl nicht, doch die Zeit als Punktelieferant ist für Juri Nold jedenfalls vorbei. Aus mehreren Gründen!


Am Ende wurde es richtig hitzig. Nach dem Abpfiff gabs fast noch eine Schlägerei, weil ein paar Dürrfelder nach der Niederlage sauer waren auf Grafenrheinfelds Spielertrainer. Torschütze Daniel Tomitza soll nach dem 2:1 mit einer obszönen Geste im Schambereich die Gegner beleidigt haben. Fakt ist, der TSV zog in der Tabelle gleich, dank des besseren Torverhältnisses gar an der DJK vorbei. – Mit Diashow! 

TSV Grafenrheinfeld - DJK Dürrfeld

Daniel Tomitzas Standpauke in der Halbzeitpause hatte offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt. Er wusste, wie knapp dieser Sieg ausfiel und bescheinigte der DJK Dürrfeld eine gute Leistung. Ähnlich sah es DJK-Coach Stefan Panhans. Er schätzte die Leistung seiner Elf deutlich besser einschätzte als die Grafenrheinfelder.





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