Bei der turnusmäßigen Wahl des Kreisschiedsrichterobmannes im Fußball-Kreis Rhön kandidierte der bisherige Amtsinhaber Heinz Götschel (Münnerstadt) nicht mehr. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten der Schiedsrichtergruppen Bad Kissingen und Bad Neustadt einstimmig den Obmann der Gruppe Bad Neustadt, Harald Schreiber.
Einstimmig fassten die Delegierten auch den Beschluss, Heinz Götschel, der seit 1998 Kreisschiedsrichterobmann war (sieben Jahre im Kreis Schweinfurt, dann fünf Jahre in der Rhön), aufgrund seiner großen Verdienste um Schiedsrichterwesen im Kreis zum Ehren-KSO zu ernennen.
Sein Nachfolger wohnt in Irmelshausen und ist seit 1989 aktiver Schiedsrichter. Von 2002 bis 2006 war er stellvertretender Gruppenobmann, ab 2006 stand er dann der Gruppe vor. Zur Zeit pfeifen im Kreis 383 Referees, die beiden von den Gruppen derzeit durchgeführten Neulingslehrgänge lassen vermuten, dass die Marke von 400 demnächst überschritten wird.
Seine Hauptaufgabe sieht Schreiber in einer guten Zusammenarbeit aller Schiedsrichter im Kreis, die Integration der Schiedsrichter aus der Gruppe Hofheim und insbesondere in der Förderung junger Schiedsrichter.
„Schiri, du Blinder“, ist noch einer der harmlosen Sprüche, die Zuschauer auf das Spielfeld rufen, wenn sie mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden sind. Was aber, wenn die Beleidigungen nicht aufhören und unter die Gürtellinie gehen? Welche Maßnahmen kann ein Unparteiischer treffen, um verbale oder gar körperliche Attacken seitens der Zuschauer zu ahnden? In der Themenserie ließ KICK-TICKER.de Unparteiische zu Wort kommen.